Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Stimmungsraum

Grundlagen des Entwerfens GDE1 Übung I
Stephan a.d. Brücken, Moritz Scharwächter

In der Architektur wird auf unterschiedlichste Weise versucht Räumen eine Stimmung oder eine „Seele“ zu verleihen! Viele Parameter spielen hierbei eine wichtige Rolle und wirken sich nachhaltig auf den Raum aus. Der Ort, die Umgebende Landschaft, die Proportion, das Soziale und gesellschaftliche Umfeld, die umgebende Bebauung, etc. um nur ein Paar wenige beispielhafte Einflussfaktoren zu nennen.Im Raum selbst geht es um den Raumeindruck. Wie erlebe ich den Raum? Was will der Raum mir „vermitteln“? Gibt es Zusammenhänge, oder architektonische Transformationen mit anderen Erscheinungen, Gebäuden und Objekten in der unmittelbaren Umgebung?

Im nächsten Schritt lernen Sie eine weitere Komponente der Architektur kennen. Der Nutzer, als eine der zentralen Komponenten in der Architektur. Nach seinen Vorgaben wird letztendlich aus einer Gebäudeidee ein benutzbarer Raum für ganz individuelle Zwecke. Gehen Sie auf die Nutzervorgaben ein und versuchen Sie diese mit Ihrer Gebäudeidee zu vereinen. Ziel dieser Übung ist es nicht, nur ein schönes Gebäude zu entwerfen, sondern auch ein Gebäude, welches allen Ansprüchen des Nutzers gerecht wird. Der Umgang mit dem Ort, sowie mit den Raumstimmungen als Basis der Architektur, als Grundlagewissen aus der ersten Übung, wird bei der nutzerspeziefischen Entwurfsarbeit vorrausgesetzt. Zusätzlich werden Sie in dieser Übung lernen, wie man innerhalb einer kleinen Bauaufgabe einen dreidimensionalen Raum entwirft. Didaktisch wird der Aufgabenschwerpunkt neben dem nutzerspezifischen Entwerfen auf der Entwicklung eines dreidimensionalen Raums in mehreren Ebenen liegen. Wichtige Parameter hierbei werden die Erschließung, die Belichtung, die Wegeführung und die Raumaktivierung des Gebäudes sein.

GalerieHAUS

Grundlagen des Entwerfens GDE1 Übung III
Stephan a.d. Brücken, Stephan Schorn, Moritz Scharwächter

In den vergangenen zwei Übungen des ersten Semesters haben Sie die grundlegenden Instrumente des architektonischen Entwurfs kennen gelernt. In der nun bevorstehenden Abschlussübung des ersten Semesters wird neben den bereits erlernten Fähigkeiten eine weitere Komponente des Entwerfens hinzugefügt. Die Transformation!
Die Veränderung und die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Gebäuden entwickelt sich zunehmend zu einer der Kernkompetenzen in der Architektur. Veränderte Bedürfnisse, wechselnde Nutzer, oder andere Funktionen, geben hierzu meistens den Anstoß, ein Gebäude umzunutzen oder weiterzuentwickeln. Oft werden hierbei Gebäude nicht nur in ihren inneren Strukturen angepasst, sondern gleichzeitig erweitert und ausgebaut.
In der dritten Übung werden Sie die Gebäudeidee welche in ihrem Einraumhaus aus der zweiten Übung steckt, weiterentwickeln und umfunktionieren! Es werden neue Anforderungen an die Architektur des kleinen Hauses gestellt, welche eine zwingende Auseinandersetzung mit dem bestehenden Raumthema, sowie der architektonischen Interpretation dessen nötig macht. Zusätzlich ändert sich der Kontext des Hauses, so das auch in der äußeren Erscheinung eine neue, bzw. geänderte Aussage getroffen werden muss. Benutzen Sie zur Analyse des Ortes ihre erlernten Fähigkeiten aus der ersten Übung.

zuletzt bearbeitet am: 29.03.2022

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