Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Herberge für Radfahrer - Landmarke mit Ausstellungsmöglichkeit im Botanischen Garten Wuppertal

Grundlagen des Entwerfens GDE1 Übung I
Patricia Merkel, Stephan auf der Brücken, Vassilissa Airaudo


Vor dem Hintergrund des diesjährigen Semester- und Symposiumthemas „Landschaft(en)“ befindet sich das zu bebauende Grundstück im Botanischen Garten auf der Hard in Wuppertal – einer künstlich gestalteten „Landschaft“ – auf einer leicht geneigten Wiese.

Der Botanische Garten wurde 1890 gegründet und 1910 an den heutigen Standort in den von den Familien Eller/Vogdt seit dem frühen 19. Jahrhundert angelegten Landschaftsgarten verlegt.

Eingerahmt wird der Garten an seiner höchsten Stelle von einer sehenswerten Gebäudegruppe bestehend aus dem 1838 errichteten Elisenturm und dem in mehreren Abschnitten im 19. Jh. erbauten Landhaus (Villa Eller) mit Orangerie im Stil der Neurenaissance.

Besonders beachtenswert sind der runde Saal mit kassettiertem Gewölbe im Elisenturm und die Zierkeramik am Turm, Landhaus und der Orangerie. Von der Aussichtsplattform des Elisenturms öffnen sich schöne Ausblicke auf den Botanischen Garten, die Hardtanlagen und die umgebende Stadtlandschaft.

Im Turm befindet sich eine ausführliche Dokumentation über die Geschichte der Hardtanlagen, in der Orangerie wird ein Café betrieben. Der Botanische Garten in Wuppertal ist Teil der Initiative „Straße der Gartenkunst – zwischen Rhein Maas“. Diese arbeitet seit Ende 2001 daran, die Gartenschätze zwischen Kleve und Brühl sowie Rhein und Maas einem breiteren Publikum bekannt zu machen und die Gartenschätze der deutsch-niederländischen Grenze zu heben. So können beeindruckenden Kulturschätze sichtbar gemacht, erhalten und zugänglich gemacht werden.

Entwerfen Sie eine Übernachtungsherberge für die Fahrradfahrer der „Straße der Gartenkunst“. Planen Sie ein Gebäude mit mind. zwei Geschossen, in dem auch die Möglichkeit zu kleinen Ausstellungen oder Präsentationen zum Thema der Gartenkunst besteht. Achten Sie bei der Entwicklung des Grundrisses auf Ausblicke (Grundstück, Aussicht), die Anordnung von Öffnungen (Fenster, Türen). Welche Anforderungen stellen die einzelnen Funktionen und wie drücken sich diese in ihrer Architektur aus? Beachten Sie dabei vor allem die Lichtverhältnisse, die sich aus offenen und geschlossenen Bauteilen ergeben. Entwerfen Sie eine Gebäudeskulptur, die einerseits als Behausung dient (Rückzug), aber auch die Möglichkeit der Präsentation (Öffentlichkeit) bietet.

zuletzt bearbeitet am: 29.03.2022

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