Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

Stimmungsraum

Grundlagen des Entwerfens GDE1 Übung I
Sandra Lippert-Vieira, Stephan Schorn, Nikolai Werner


Nicht allein Musik oder Kunst haben die Qualität ihre Zuhörer, bzw. Betrach­ter auf besondere Art zu berühren und einzustimmen, sondern auch die Ar­chitektur. Neben der Funktion und der Konstruktion spielt in der Architektur die Stimmung eines Raumes eine zent­rale Rolle, und dem Architekten fällt die noble Aufgabe zu, die gebaute Umwelt auf besondere Art (mit-)einzustimmen. Dabei steht dem Architekten eine Viel­falt gestalterischer Mittel zur Verfügung, denn die Art und Weise, wie ein Raum auf uns wirkt, hängt nicht allein von sei­ner Funktionalität ab, sondern und vor allem von seiner Gestalt: Größe und in­nere Proportionen, Öffnungen und das sich daraus ergebende Licht- und Schat­tenspiel, Konstruktion und die haptische Qualität der Materialien.

Des Weiteren hängt die Wirkung eines Raumes stark von seinen Ortsbezügen ab, bzw. von der Art und Weise, wie er in Kontakt tritt mit seiner umgebende rLandschaft und Bebauung.

Am Anfang des Studiums möchten wir Ihnen ein Gespür für die einstimmenden Qualitäten des architektonischen Rau­mes vermitteln und Sie auf die Vielfalt der gestalterischen Mittel aufmerksam machen: Proportion, Lichtführung, Ma­terialität, Innen- Außenbezüge.

Die 1. Übung ist der Entwurf eines Sti­mungsraums auf dem Grundstück der Bruder Klaus Kapelle von Peter Zumthor in Mechernich.

zuletzt bearbeitet am: 29.03.2022

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